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Die Lesser-Loewe-Foundation e.V.(LLF) zur Förderung der klinischen Forschung und Grundlagenforschung schreibt für 2006 erstmals den Lesser-Loewe-Wissenschaftspreis aus.

Durch den Preis sollen hervorragende wissenschaftliche Leistung auf dem Gebiet der Pathobiochemie und molekularen Diagnostik in der Klinischen Chemie / Laboratoriums-medizin ausgezeichnet werden. Zu Ehren des ersten Institutsleiters E.J. LESSER wird der Lesser-Loewe-Wissenschaftspreis diesjährig für eine Arbeit mit diabetologischem Schwerpunkt verliehen werden.

Der Preis ist mit 10.000€ dotiert. Er wird während des Lesser-Loewe Symposiums im Rahmen der diesjährigen Jahrestagung der Deutschen Vereinten Gesellschaft für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin (DGKL) am Montag den 2. Oktober 2006 im Kongresszentrum Rosengarten in Mannheim gemeinsam durch die LLF und die DGKL verliehen.

Bewerbungen können bis spätestens 31.05.2006 gerichtet werden an: 

Dr. rer. nat. D. Hannak, Institut für Klinische Chemie, Theodor Kutzer Ufer 1-3, 68167 Mannheim

Bewerbungsmodalitäten sind den nachstehend folgenden Statuten zum Wissenschaftspreis zu entnehmen.


1)      Berücksichtigt werden herausragende Ergebnisse experimenteller Arbeiten zur Pathobiochemie und molekularen Diagnostik auf den Gebieten der vaskulären Medizin und der Onkologie. Die Arbeiten können sowohl aus dem Bereich der klinischen Forschung als auch der Grundlagenforschung stammen. 

2)      Um den Preis können sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die in Deutschland oder dem europäischen Ausland tätig sind, mit wissenschaftlichen Originalpublikationen in englischer Sprache wie folgt bewerben:

Die zum Zwecke der Bewerbung eingereichten Manuskripte müssen im Jahr der Preisvergabe veröffentlicht sein bzw. sich im Druck befinden; drei Originaldrucke bzw. Manuskripte mit entsprechender Bestätigung der Drucklegung sowie eine elektronische Manuskriptversion sind der Bewerbung beizufügen.

Die Zahl der Autoren einer Preisarbeit darf zwei nicht übersteigen. Haben an der Arbeit mehr Autoren mitgewirkt, so muss die Autorengruppe entscheiden, welche die für den Lesser-Loewe-Preis in Frage kommenden Hauptautoren der Preisarbeit sind (zu dieser Übereinkunft muss eine schriftliche Zustimmung der nicht berücksichtigten Autoren der Preisarbeit vorliegen).

Die Bewerbung um den Lesser-Loewe-Preis schließt eine Bewerbung um einen anderen Preis mit derselben Arbeit aus. Eine entsprechende schriftliche Versicherung des (der) Bewerber(s) muss beigelegt sein.

Der Bewerbung sind ein Curriculum vitae sowie eine aktuelle Liste der Originalpublikationen des (der) Bewerber(s) beizufügen.

3)      Über die Preisverteilung entscheidet eine Jury. Diese setzt sich zusammen aus dem Vorsitzenden sowie zwei weiteren Mitgliedern des Vorstands der Lesser-Loewe-Foundation, jeweils einem Vertreter der Forschungsschwerpunkte Vaskuläre Medizin und Onkologie der Fakultät für Klinische Medizin Mannheim der Universität Heidelberg. 

4)      Die Jury entscheidet mit einfacher Mehrheit. Ein Mitglied der Jury wirkt bei der Beurteilung dann nicht mit, wenn die Arbeit aus seinem eigenen Arbeitskreis stammt. In diesem Falle benennt der Vorsitzende der Lesser-Loewe-Foundation ein neues Jurymitglied aus der DGKL. 

5)      Die Jury kann den Preis aussetzen, wenn keine preiswürdige Arbeit vorliegt; in diesem Falle kann die Preissumme zum nächstmöglichen Vergabezeitpunkt ausnahmsweise zusätzlich für weitere preiswürdige Arbeiten verfügbar gemacht werden.  Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.  

6)      Der Preis muss vom Preisträger im Rahmen der Preisverleihung persönlich entgegen genommen werden. 

7)      Der Vorstand der Lesser-Loewe-Foundation e.V. entscheidet über die Annahme des Ausschreibungstextes. Der zur Veröffentlichung kommende Ausschreibungstext kann im Umlaufverfahren genehmigt werden. Die Veröffentlichung des Ausschreibungstextes erfolgt spätestens zum Ende Januar des Vergabejahres in elektronischen Medien und in der medizinischen Fachpresse.